Nominiert 2016: Erik O. Schulz 6


Erik O. Schulz, Oberbürgermeister von Hagen

Erik O. Schulz, Oberbürgermeister von Hagen

Begründung: Der OB von Hagen plant ab 2018 weitere 1,5 Millionen im Theateretat einzusparen und dies mit einer neuen (ihm genehmen) Führungsmannschaft (Neuberufung von GMD und Intendant am Theater Hagen) durchzuziehen, was angesichts der Aufgabenfülle und der Verantwortung in der regionalen Kulturversorgung zu einer erheblichen Einschränkung führen würde. Der Kulturetat von Hagen soll insgesamt um 10 Prozent des jetzigen Etats, also um 2,25 Millionen Euro gekürzt werden.


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6 Gedanken zu “Nominiert 2016: Erik O. Schulz

  • Thomas Huyeng

    Zur Sachlichkeit:
    1) Es gibt keine Initiative des OB zur Kürzung „weiterer“ 1,5 Mio€ im Kulturbereich.
    2) Es gibt einen Beschluss des Rates der Stadt Hagen zur Kürzung des Kulturhaushaltes um 2,25 Mio € ab 2018, der bereits im Jahr 2013 beschlossen worden ist. Zu diesem Zeitpunkt war Oberbürgermeister Erik O. Schulz noch gar nicht im Amt und auch nicht Mitglied des Rates.
    3) Der heutige Intendant scheidet 2017 aus Altersgründen aus!
    4) Der GMD scheidet 2017 auf eigenem Wunsch vorzeitig aus, um seiner Professur vollzeitlich nachkommen zu können.
    Alles Tatsachen, die öffentlich bekannt sind!
    Der geteilte Beitrag ist nichts anderes als eine freie Erfindung.
    Nach meiner Meinung dienen solche Beiträge, auch wenn sie unwidersprochen geteilt werden, ausschließlich der gezielten Manipulation der öffentlichen Diskussion.

    • Christoph Rösner

      Steht irgendwo in der Begründung, dass Hilchenbach NICHT aus Altersgründen ausscheidet?
      Steht irgendwo in der Begründung, dass Ludwig NICHT vorzeitig ausscheidet?
      Steht irgendwo in der Begründung, dass der OB diese Sparmaßnahmen initiiert hat?
      Wer ist heute zuständig für ihre Umsetzung? Der Erik O. Schulz, der „zu diesem Zeitpunkt […] noch gar nicht im Amt und auch nicht Mitglied des Rates“ war? Oder der Erik O. Schulz, der heute Oberbürgermeister dieser Stadt IST? Wer also betreibt sie nun weiter ohne Rücksicht auf Warnungen, Ängste und Verluste?
      Werden Sie, verehrter Herr Hyeng, nicht langsam doch noch ein wenig nachdenklich ob Ihres kläglich scheiternden Versuchs, mit gezielter Manipulation der bösen „gezielten Manipulation der öffentlichen Diskussion“ Einhalt zu gebieten?
      Dem ehemaligen Kulturdezernenten der Stadt Hagen hätte ich einen besseren Stil zugetraut.

  • Hanns-Peter Springer

    Sine arte, sine amore non est vita!
    In Hagen ist ersteres bald zum Nullpunkt gebracht.
    Zweiteres wird uninspiriert dann wohl nicht lange überleben.#
    Viel Glück dann für die Stadt 😉

  • Rainer Preuss

    Ein Etat von 15 Millionen € soll auf 13,5 Mllionen gekürzt werden. Anstatt dies mittels abenteuerlicher Mathematik mit dem Nullpunkt gleichzusetzen, sollte man sich bemühen mit 13,5 Mio ein vernünftiges Theaterangebot zu gestalten. Wer damit überfordert ist, sollte sich in der Tat Gedanken machen, ob er noch an der richtigen Stelle sitzt.

  • Joe Tillmann

    Es ist immer wieder dasselbe….wenn den Herren nichts mehr einfällt, kürzen sie den Etat der Kultur. Dabei sparen sie dabei nahezu nichts, zerschlagen dabei unwiderruflich gewachsene Strukturen, um die wir in der Welt beneidet werden. Das muss ein Ende haben!!